Trojaner im Umlauf - Warnung vor gefälschten E-Mails

22.05.2012

Eine gefährliche Schadsoftware wird derzeit von Cyber-Kriminellen verbreitet. Der Trojaner wird im Anhang von E-Mails verschickt. Gefälschte Bestellbestätigungen oder Rechnungen sollen die Empfänger dazu bringen, den Anhang zu öffnen. Die Täter geben zum Beispiel vor, dass der Mail-Empfänger bei einem Shop eine Bestellung in Höhe von mehreren hundert Euro aufgegeben hat.


Tipp: Öffnen Sie keine Rechnungen im ZIP- oder EXE-Format! Bei Telefon- und Handy-Rechnungen ist ebenfalls Vorsicht geboten. Im Umlauf sind gefälschte Vodafone- oder Telekom-Rechnungen mit PDF-Anhang, die den Rechner über eine ältere Lücke im Adobe Reader zu infizieren versuchen. Auf den Virenscanner kann man sich in diesen Fällen nicht verlassen: Die bei dieser Angriffswelle angehängte Datei wird von den meisten Anti-Virus-Programmen nicht erkannt.

Durch das Öffnen des Anhangs verbreitet sich ein Trojaner auf dem Rechner und von dort im gesamten Netzwerk. Der so genannte Ukash/Paysafe-Trojaner sperrt Windows-Rechner und deren Dateien. Für die Freigabe verlangen die unbekannten Täter zwischen 50 und 100 Euro. Betroffene sollten den geforderten Betrag nicht bezahlen. Es ist noch kein Fall bekannt, bei dem die Dateien nach Zahlung wieder freigegeben wurden. Erstatten Sie stattdessen Anzeige.

Nach Angaben von Experten gibt es derzeit noch kein Tool, das den Schädling entfernt und die befallenen Dateien wieder entschlüsselt. Um den Rechner wieder zu nutzen, ist eine komplette Neuinstallation nötig. Als vorbeugende Maßnahme sollten PC-Nutzer unbedingt ihre Daten sichern. Hier finden Sie unsere Goldenen Regeln zur Datensicherung.

 

Unsere Experten stehen Ihnen, als unseren Kunden, gern für Fragen zur Verfügung. Sollten Sie bereits „seltsame Dinge“ auf Ihrem Rechner bemerkt haben, melden Sie sich bitte umgehend bei uns.